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Freitag, 13. Mai 2016

News: Marc Friedrich, Matthias Weik "Kapitalfehler"

"Bastei Lübbe" stellt diesen Monat ein lesenswertes Werk vor:

Marc Friedrich, Matthias Weik

Kapitalfehler


Die Finanzkrise 2008 hat die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds getrieben. Doch ihre Ursachen sind bis heute weder verstanden noch behoben worden. Marc Friedrich und Matthias Weik zeigen, warum der Kapitalismus immer wieder daran scheitert, unseren enormen Wohlstand fair und nachhaltig zu verteilen. Sie untersuchen, warum er periodisch seine Innovationsfähigkeit und seine Kraft zur Erhöhung von Wohlstand, Lebensqualität und sozialer Sicherheit verliert. Warum zeitweise nur noch die Interessen von Konzernen, Superreichen und einer Finanzelite zählen, die sich von der Realwirtschaft fast vollständig abschottet.

Anders als ihre Verfechter behaupten, sorgen unregulierte Finanzmärkte gerade nicht dafür, dass Kapital an die für den allgemeinen Wohlstand besten Stellen gelangt. Wenn 0,1 Prozent der Weltbevölkerung entscheiden, wie 80 Prozent des weltweiten Vermögens investiert werden, dann hat das nichts mit freien Märkten und mit Wettbewerb zu tun. Im Gegenteil: Finanzkapitalismus ist schlicht und einfach ganz schlechter Kapitalismus! Denn er verteilt vorhandenen Wohlstand total ineffizient. Friedrich & Weik erklären allgemein verständlich, wie ein vernünftiger Kapitalismus wirklich funktionieren kann.

Erschienen bei "Bastei Lübbe". Es kann unter der ISBN 978-3-8479-0605-6 bei eBook.de bestellt werden.



Freitag, 20. November 2015

Sebastian Fitzek alias Max Rhode bricht alle Rekorde

Unter dem Titel feiert der Verlag "Bastei Lübbe" Ihren Autoren:

Mit "Das Joshua-Profil" stürmt Sebastian Fitzek von Null auf Platz 1 der SPIEGEL Bestsellerliste. Sein unter dem Pseudonym Max Rhode veröffentlichter Psychothriller "Die Blutschule" folgt unmittelbar auf Platz 2 der Paperback-Charts. Binnen 48 Stunden war seine Deutschlandtournee komplett ausverkauft. Wovon viele Autoren träumen, schafft der Berliner Bestsellerautor aktuell mit seinen beiden neuen Thrillern, die im Oktober erschienen sind.

Das Rätsel um Max Rhode wurde auf der Frankfurter Buchmesse gelüftet. Bis dahin spekulierten die Fans im Netz und lagen mit ihrer Vermutung, dass sich hinter dem unbekannten Autor niemand Geringeres als Sebastian Fitzek verbirgt, genau richtig. 



Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
Max Rhode
Die Blutschule
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. Eine unbewohnte Insel im Storkower See

Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer

Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...
Verlag "Bastei Lübbe".
ISBN 978-3-7857-2545-0 bei eBook.
Verlag "Bastei Lübbe".
ISBN 978-3-404-17267-2 bei eBook.

Video: Wer ist Max Rhode?











Donnerstag, 3. September 2015

Rebecca Gablé: DIE WARINGHAM-SAGA GEHT WEITER

„Die Treue und den Enthusiasmus meiner Leserschaft empfinde ich als riesiges Geschenk.“, zitiert der Verlag "Bastei Lübbe" seine Erfolgsautorin Rebecca Gablé und kündigt die Fortführung der Waringham-Sage in ihrem neuen Roman an.
Mit einer Gesamtauflage von 4,9 Millionen Exemplaren ist Rebecca Gablé eine der erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands und zugleich die ungekrönte Königin ihres Genres. Neun historische Romane hat sie im Verlauf ihrer bisherigen Karriere geschrieben. Jeder einzelne wurde ein Bestseller, allen voran die Waringham-Saga, von der ihre stetig wachsende Fangemeinde gar nicht genug bekommen kann. Jetzt ist es endlich so weit: Am 10. September erscheint der fünfte Band „Der Palast der Meere“. Ein 957 Seiten starkes, farbenprächtiges Epos, das von Abenteuer, Liebe und Pflicht, über Krieg und Seuchen bis hin zu Verschwörung und Mord alles bietet, was das verwöhnte Leserherz begehrt, und sich vor dem Hintergrund einer der schillerndsten Epochen der Weltgeschichte entfaltet - dem Elisabethanischen Zeitalter. Im Interview erzählt Rebecca Gablé von ihrer 2-jährigen Recherchearbeit und wie sie es schafft, im Waringham-Kosmos stets den Überblick zu behalten.



Rebecca Gablé

Der Palast der Meere

Mit Illustrationen von Jürgen Speh 



London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihre Nähe zur Königin schafft Neider, und als Eleanor sich in den geheimnisvollen König der Diebe verliebt, macht sie sich angreifbar. Unterdessen schleicht sich ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac in Plymouth als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung wird er als Sklave an spanische Pflanzer auf der Insel Teneriffa verkauft. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei – unter der Bedingung, dass er in den Dienst des Freibeuters John Hawkins tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt – und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt ...

ISBN: 978-3-431-03926-9. Ersterscheinung: 10.09.2015





Bastei Lübbe erinnert: Am 6. September 2015 wird Andrea Camilleri 90 Jahre alt!

Der "Bastei Lübbe Verlag" feiert seinen Erfolgsautor entsprechend:

Wir feiern den Meister der atmosphärischen Sizilien-Krimis mit gleich zwei neuen Werken. Andrea Camilleri ist der erfolgreichste zeitgenössische Autor Italiens und begeistert mit seinem vielfach ausgezeichneten Werk ein Millionenpublikum. Die deutsche Gesamtauflage beträgt zurzeit 4,9 Millionen Exemplare. Nun erscheint am 10.9.2015 mit „Das Lächeln der Signorina“ der 17. Krimi aus der Serie um Commissario Montalbano. Zeitgleich erscheint der Kurzkrimi-Band „Der ehrliche Dieb“. Ob er seine Leser mit seinem unwiderstehlichen Helden Montalbano in den Bann zieht, ihnen mit kulinarischen Köstlichkeiten den Mund wässrig macht oder ihnen unvergessliche Einblicke in die mediterrane Seele gewährt: Dem Charme der Welt Camilleris vermag sich niemand zu entziehen.

Andrea Camilleri

Das Lächeln der Signorina

Eine Serie von Diebstählen sorgt für Aufregung im sizilianischen Vigàta. Als Commissario Montalbano im Rahmen der Ermittlungen Bekanntschaft mit der jungen Angelica Cosulich macht, fühlt er sich schlagartig in seine Jugend zurückversetzt: Mit ihrem wallenden Blondhaar erinnert ihn die schöne Angelica an die Heldin selben Vornamens aus Ariosts Epos Der rasende Roland, die ihm seinerzeit die Träume versüßt hat. Doch hinter dem betörenden Lächeln der Signorina verbirgt sich ein gefährliches Geheimnis...


ISBN: 978-3-7857-2544-3. Erscheint am 10. September 2015.  





Andrea Camilleri

Der ehrliche Dieb

Ein Duell auf hoher See mit rätselhaftem Motiv. Ein Eifersuchtsdrama, in dem ein Pfirsichkern eine besondere Rolle spielt. Eine Serie von Diebstählen, bei denen der Täter einen Teil der Beute zurücklässt.
Schon bei der Lösung seiner ersten Fälle zeigt sich Commissario Montalbanos unbestechlicher Blick für das allerkleinste, noch so unwichtig erscheinende Detail – immer um die Wahrheit bemüht, mit viel Herz für die Nöte kleiner Sünder, gesegnetem Appetit auf mediterrane Köstlichkeiten und stets auf der Suche nach Zeit für seine Verlobte Livia.


ISBN: 978-3-7857-2554-2. Erscheint am 10. September 2015.









Samstag, 21. März 2015

Casimir Carrère: George Sand - Liebende und Geliebte

Falls man sich einmal mit den verwandschaftlichen Beziehungen in den Adelshäusern beschäftigt, kann man, wie Casimir Carrère, zu dem Schluß kommen: "So ist die spätere George Sande also 'nicht nur die Urenkelin eines echten Monarchen, sondern über die weibliche Linie auch eine Kusine Ludwig XVI., Ludwig XVIII., Karl X. und infolgedessen auch mit seinem Enkel Wilhelm II. verwandt!' (Alphonse Séché und Jules Berthaut, George Sand, 1909, S. 6)".
Ob sie darüber glücklich war, mag das Geheimnis der Sozialistin und Kämpferin für Frauenrechte bleiben.


Was Carrère mit seiner Arbeit, "George Sand - Liebende und Geliebte", vorlegt, ist verwirrend. Auch wenn "Bastei-Lübbe" das Buch in seiner Reihe "Biographie" veröffentlichte, es ist keine. Das wissenschaftlich aufgemachte Buch befasst sich tatsächlich ausschließlich mit den Beziehungen der Aurore Lucile Ammantine Dupin, wie George Sand laut Geburtsurkunde benannt war. Eigentlich kein Stoff, der ein ganzes Buch füllen sollte, zumal es über das Wirken der Sand, weit wichtigeres zu berichten gäbe. Wirklich Interessantes birgt das Buch auch nicht, die wohl gebräuchlichsten Vokabeln sind: "man könnte annehmen", "vielleicht", "könnte bedeuten das" usw. - es wird mehr gemutmaßt, wie geforscht.
Selbst der Autor kommt im Epilog zu dem Schluß: "bis zu ihrem Tot im Jahre 1876 sind uns nur drei weitere (neben der zu ihrem Ehemann, Casimir Baron Dudevant, und zu Frédéric Chopin. Anm. d. Autors) Liebesbeziehungen bekannt."

Dafür spekuliert Carrére aber ausgiebig und interpretiert in Dokumente hinein, was außer ihm niemand je so gesehen haben könnte. Die hochkarätigen Namen sind es wohl, die das ganze anziehend machen sollen. Schließlich steht dort ein Franz Liszt, neben Heinrich Heine oder Gustave Flaubert usw.
Sicherlich ist nicht wegzudiskutieren, daß Sand eine unerfüllte Ehe führte, sonst hätte sie sich wohl nicht scheiden lassen. Und warum sollte eine junge, fortschrittliche Frau keine Liebhaber haben (lt. Carrére eventuell auch eine Liebhaberin)?

Allerdings, Schlußfolgerungen zu ziehen wie: "Wahrscheinlich ist die sexuelle 'Kasteiung' die Unruhe ihres leidenschaftlichen Interesses für die Politik." (im Zusammenhang zu Chopin). Der Autor scheint zu vergessen, daß Sand auch außerhalb der acht Jahre, die sie mit Chopin liiert war, politisch tätig gewesen ist.

Die französische Originalausgabe "George Sand Amoureuse" erschien 1967 bei "La Palatine SAEL", Paris. Das vorliegende Taschenbuch wurde 1979 im "Gustav Lübbe Verlag" herausgegeben.

ISBN 3-404-01159-7

Hier bei Amazon zu erhalten. Ein gutes Angebot hat auch ZVAB.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden. 


Sonntag, 15. März 2015

Dan Brown: Illuminati

Das kann sich einer alleine nicht ausdenken! Die hervorragende Recherche Dan Browns zu seinem Buch "Illuminati", strotzt gradezu vom Kenntnisstand des Autors. Neben den historischen Hintergründen des alten Roms, ist es das Kirchenrecht (katholische Lehre), die Symbologie und natürlich die Physik, die der Geschichte eine hervorragende Tiefe geben. Die Detailtreue ist überwältigend. Die Charaktere sind weder überzeichnet, noch platt. Es ist ein toller Kriminalroman, er bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Nach dem Mord an einem hervorragenden CERN-Physiker ruft der Leiter des Institution, Maximilian "Max" Kohler, den US-amerikanischen Symbologen, Robert Langdon, zu Hilfe, da die Leiche des Physikers mit einem "Ambigramm" gebranntmarkt worden war. Die Spur führte direkt zu einer mittelalterlischen Bruderschaft von Wissenschaftlern, den "Illuminati".
Dann der Anruf aus dem Vatikan. Eine in dem Zusammenhang mit dem Mord entwendete Substanz, eine bahnbrechende Entwickelung des getöteten Wissenschaftlers, war in Rom aufgetaucht. Direkt bei der katholischen Kirche, die kurz zuvor ihr Oberhaupt, den Papst, verloren hatte und die die "Illuminati" seit Jahrhunderten verfolgt hatten.
Die zwischenzeitlich nach CERN zurückgekehrte Stiftochter des Ermordeten, Vittoria Vetra, hatte Longdon und Kohler über die brisanz des gestohlenen Stoffes unterrichtet. Sie war die wissenschaftliche Mitarbeiterin ihres Vaters gewesen.
Mit der Order, des Robert und Vittoria sofort nach Rom reisen sollen, nimmt der Thriller ungeheuer an Fahrt auf. Der Handlungsstrang teilt sich in mehrere Plots auf...

Das Original "Angels & Demons" erschien 2000 und wurde für "Bastei Lübbe" von Axel Merz aus dem Amerikanischen übertragen.

ISBN: 3-404-77000-5

Das Buch wurde auch verfilmt.

Hier bei Amazon zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden.  

Donnerstag, 5. März 2015

Ken Follett: Die Spur der Füchse

Wenn Ken Follett in seiner Vorbemerkung schreibt: "Dieser Roman wurde 1976 geschrieben, kurz vor meinem Thriller 'Die Nadel', und ich halte 'Die Spur der Füchse' für den besten meiner nicht so bekannten Romane.", dann bleibt es einem nur zu widersprechen.
Viele seiner Romane haben mehr Esprit und beeindruckendere Handlungen. Auch der gewohnte Spannungsbogen, den Folletts Bücher ausmachen, kommt nie richtig auf. Der Schluß der Geschichte ist eigentlich keiner und lässt den Leser schlicht "inder Luft hängen".

Da hilft auch keine Leserbeschimpfung in der Art: "Der Plot von 'Die Spur der Füchse' ist der raffinierteste, den ich mir jemals ausgedacht habe, doch die Verkaufszahlen dieses Romans haben mich davon überzeugt, daß raffinierte Plots den Autoren größere Befriedigung verschaffen als den Lesern." Nein, Ken Follett, es gibt durchaus Literatur mit dichteren Plots, die Problemlos ihre Leser finden.
Selbst die Journalismuskritik, die der Autor eigentlich kennen sollte, bleibt an der Oberfläche und völlig unverständlich.

Das Original hat den Titel "Paper Money" und wurde von Wolfgang Neuhaus ins Deutsche übertragen. Die deutsche Ausgabe erschien als "Bastei Lübbe"-Taschenbuch 1998 als Sammelband.

ISBN-13: 9783404125852


Hier bei Amazon und Lesen.de zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden.  



Dienstag, 3. März 2015

Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt

Wer mit dem Schulfach "Geschichte" immer mal wieder das Problem "Langeweile" verbindet, der sollte es einmal mit den historischen Romanen von Rebecca Gablé versuchen. Vor gut recherchierten historischen Begebenheiten schildert sie, mit den Mitteln der Fiktion, Geschichten, die mit ihrem Sprachwitz, einer ungeheuren Detailtreue und einer Bildersprache dahergehen, die einfach nur packend und mitreisend genannt werden können.

In dem vorliegenden Roman "Der König der purpurnen Stadt" taucht man in die Zeit ab 1330 in England ein. Am Beispiel des jungen Jonah Durham lernt man, was Familie und Kirche für eine Bedeutung hatten. Die Gilden, die Stadtverwaltung Londons, Details der Lebensumstände, nichts bleibt einem fremd. Das Patriachat hatte seine Hochzeit, die Vergewaltigung von Frauen wurde als Kavaliersdelikt betrachtet. Die Knechtschaft konnte man wörtlich nehmen.

In dieser Zeit des Verrats, der Kriege und der Pest schafft es Jonah vom gedemütigten Kaufmannslehrling in die oberen Kreise der Gesellschaft aufzusteigen. Schicksalsschläge pflastern seinen Weg, doch die innige Bekanntschaft mit der Königin von England "Philippa" und sein Intellekt sind die Garanten für sein Fortkommen.

Der Roman ist 2004 als "Bastei Lübbe"-Taschenbuch erschienen.

ISBN 3-404-15218-2

Hier bei Amazon und Lesen.de zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden. 


Die Homepage von Rebecca Gablé. 

Dienstag, 3. Februar 2015

Ken Follett: Die Nadel

Der gleichnamige Film zum Buch "Die Nadel" von Ken Follett, reicht trotz großer Namen, wie Donald Sutherland, leider nicht an die literarische Vorlage heran. Das Buch besticht einfach durch die Erzähldichte, die hervorragende Recherche und den feinen Spannungsbogen. Es ist das Meisterwerk eines brillianten Erzählers.



Die Geschichte des deutschen Spions, Heinrich Rudolf Hans von Müller-Guder, Alias Henry Faber, beginnt mit einem Mord und endet mit dem Tod des Agenten. Den Thril bezieht das Buch aus dem Wettrennen zwischen Faber und den Mitarbeitern des Military Intelligence V (MI5),  Frederick Bloggs und Percival Godliman, die verhindern müssen, daß der Spion kriegswichtige Informationen nach Deutschland übermittelt.
Der Weg von Faber ist lang und endet auf einer Insel vor der Küste Schottlands, wo er auf die Eheleute Lucy und David Rose trifft...

Aus dem Englischen von Bernd Rullkötter. Neu bearbeitet und ergänzt von Walter Bodemer. In der ersten Auflage erschien das Buch 1980 als "Bastei-Lübbe"-Taschenbuch. Der Titel der Originalausgabe war "Storm Island" (amerikanische Ausgabe: "Eye at the Neddle") und wurde1978 verlegt.

ISBN 3-404-10026-3


Hier bei Amazon und Lesen.de zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden.

Das Bild stammt von www.amazon.de.

Freitag, 30. Januar 2015

Rebecca Gablé: Die Siedler von Catan

Schon das Vorwort des Romans überrascht: Klaus Teuber erklärt dort, daß die Geschichte auf einer Idee zu einem Brettspiel basiere, das er einst erfunden und erfolgreich vermarktet habe. Tja, warum eigentlich nicht, liegen dem Einfall zum Spiel doch historische Begebenheiten zugrunde. Wenn dann zu der Idee von "Siedler von Catan", noch eine Autorin wie Rebecca Gablé gewonnen werden kann, kommt eine Kombination zusammen, die viel verspricht.

Gablé schafft es gekonnt die Geschichte der Wikinger prosaisch zu schildern. Anhand der gemeinsamen, späterhin entgegensätzlichen Sozialisierung der "Ziehbrüder" Candamir und Osmund schildert sie das leben der oft verkannten "Nordmänner". Gekonnt verknüpft sie historisch gesicherte Erkenntnisse mit literarischer Freiheit.
Wie historisch gesichert die Geschichte der Religionen erzählt wird, mag dahin gestellt sein. Deutlich wird jedoch der Konflikt zwischen den Traditionalisten, die an ihren Göttern und Riten festhalten wollen und denen, die etweder sich dem neuen christlichen Glauben anschließen oder die traditionelle Gebräuche zum Teil reformieren möchten. Die hier angewandte, unterschwellige Schwanz-Weiß-Malerei mag vielfach den Spannungsbogen ausmachen, die Ergebnisse aus Schwarz und Weiß sind jedoch sehr vordergründig. Das gereicht dem gelungenen Roman jedoch nicht unbedingt zum Nachteil.

Das Buch ist 2005 als "Bastei-Lübbe-Taschenbuch" erschienen. Die Erstausgabe erschien 2003 beim gleichen Verlag.


ISBN 3-404-15396-0

Hier bei Amazon und Buecher.de zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden.

Das Bild stammt von www.amazon.de.

Die Homepage von Rebecca Gablé.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Ken Follett: Nacht über den Wassern

Ken Folletts Krimis bergen immer Überrachungen, kluge Recherchen und Spannung. Manch Lerserin, mancher Leser, mag dazu neigen etwas ausführlichere Beschreibungen zu überschlagen. Es sei davor gewarnt. Der Detailreichtum verbirgt Geheimnisse, die im späteren Verlauf der Geschichte erst zur Aufklärung gelangen.

"Nacht über den Wassern" spielt vor dem Hintergrund eines echten Flugzeugtyps, der Boing 314 und einer echten Flugroute, England-USA, der "Pen-American". Der beschriebene Flug fand in einer Zeit statt, da Großbritannien Deutschland, nach deren Einmarsch in Polen, den Krieg erklärte. Entsprechend durcheinandergewürfelt sah die Pasagierliste des "Clippers", wie die Boing 314 auch genannt wurde, aus. Der absurd hohe Preise für ein Ticket, begranzt die Zahl der Charaktere schon grundsätzlich. Wäre die Handlung tatsächlich geschehen, müsste es die erste terroristische Flugzeugentführung der Welt gewesen sein...

Der Roman erschien 1998 in einem "Bastei-Lübbe" Taschenbuch (der Übersetzer wird nicht benannt!). Die englische Originalausgabe "Night Over Water" erschien 1991.

ISBN 3-404-12168-6

Hier bei Amazon und Buecher.de zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden.

Das Bild stammt von www.amazon.de.

 

Donnerstag, 8. Januar 2015

NEWS: Bastei Lübbe mag keine Windows-Anwender

Wie der "Batei-Lübbe-Verlag" in einer Pressemeldung bekannt gab, soll unter dem Titel „hungry4books“ (hungrig für Bücher?) monatlich ein eBook (elektronisches Buch) zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung hierfür ist der Download einer neuen App, die es zur Zeit jedoch nur für "Apple"-Betriebssystem "iOS" gibt. Eine "Android"-Version soll folgen. Aus der Mitteilung war nicht zu erfahren, ob es je eine "Windows-Phone"-Anwendung geben wird. Es scheint so zu sein, daß Verlagsmanager immer die teuersten Systeme benutzen...

Sonntag, 4. Januar 2015

Douglas Kennedy: Der Job

Man muß sich schon sehr auf die US-amerikanische Arbeits- und Lebenswelt einlassen wollen, um den langatmigen Erzählmustern von Douglas Kennedy in "Der Job" zu folgen. Ansonsten schafft man es einfach nicht, sich in den Stoff fallen zu lassen.

Vielleicht ist der zentrale Charakter des Romans, Ned Allen, aber auch nicht wirklich eine Identifikationsfigur, geschweige denn ein Syphatieträger. Igendwie scheint es surreal, wie sich Ned mit kleinen, dummen Fehlern so weit ins Abseits schießt, daß er, oh Wunder, in den Fängen einer kriminellen Bande landet...

Die deutsche Übersetzung aus dem Englischen stammt von Lore Straßl und ist 2001 als Taschenbuchausgabe bei "Bastei Lübbe" erschienen. Das Original "The Job" erschien 1998.

ISBN 3-404-14493-7

Hier bei Amazon und Buecher.de (nur gebraucht) zu erhalten.

Das Buch ist im "Begegnungszentrum Pattaya" zur Ausleihe vorhanden.

Das Bild stammt von www.amazon.de.

Darüber diskutieren kann man hier.