Sonntag, 31. Mai 2015

Russel Brand: Revolution

Wenn ein Vollesoteriker (und damit ist auch sein Gottesgläubigkeit gemeint)  wie Russel Brand von "Revolution" spricht, dann sollte man Zweidrittel des Buches einfach übergehen. Das letzte Drittel ist um so spannender! 
Natürlich könnte man Brand einfach sagen: "Hallo, in den 32 Bänden von Karl Marx und den 34 Bänden von Lenin steht eine g... Anleitung von dem was Du Dir da zusammenrecherchiert hast". Sind wir jedoch fair und geben zu bedenken, daß hier eine tolle Arbeit geleistet wurde und wer (außer dem Autor dieses Beitrags) will schon 66 Bände von Marx und Lenin lesen?



Der Autor hat akribisch alle Details zusammengetragen, die Zwischenzeitlich auch in den letzten Köpfen der "Hartz IV-", "RTL-" und "SAT1-" Gemeinden angekommen sein sollten. Sicher, es ist ein Blick aus englischer Sicht. Einmal von Außen geschaut, ein Sichtweise die uns allen gut tut. Und in einer Sprache, die uns aufwecken sollte. Grade die Mühlen: "Deutschland geht es gut" und der Tatsache, daß Millionen von Menschen in Armut leben, sollten aufhorchen lassen, wenn es um die Erfahrungen Brands aus den USA und Großbritanniens geht.

Klar. Brand kokettiert mit seiner ehemaligen Drogenabhängigkeit. Überlesen wir es. Wie bereits erwähnt, Zweidrittel des Buches sind es nicht wert gelesen zu werden, das restliche Drittel um so mehr. So seine Andeutungen zu Joseph Campbell, leider auch nur sehr interpretiert (und durchaus legitim), mit seinen "Wüstenmythen" oder ein toller Satz: "Wir sind einer Massenhypnose ausgesetzt, die uns weismachen will, dass unsere individuellen Bedürfnisse wichtiger sind als unsere kollektiven, und dass sie zu diesen in einem Widerspruch stehen." 

(Sobald zitiert wird, sehen wir uns gezwungen die "neue" deutsche Rechtschreibung anzunehmen, die wir ansonsten ablehnen.)

Ebenso ist absolut eine Auffassung vorhanden, die aus dem 19. Jahrhundert stammen könnte (britisch eben): "In der heutigen Zeit verhält es sich ähnlich, denn das mechanistisch-reduzierte Dogma des 'Scientism' der 'Verwissenschaftlichung' - also der Glaube, dass alles auf der Welt mit wissenschaftlichen Methoden erklärt werden kann - steht ebenfalls kurz davor, überwunden zu werden." Leider greift wieder ein esoterisches Blabla in die ansonsten recht logische Gedankenkette des Autors ein.

Es kann nicht sein, daß wir den Inhalt des Buches wiedergeben. Zwei Sätze seien uns dennoch gegönnt: "Eine Revolution zu fordern ist kein Wahnsinn. Die herrschenden Zustände sind der schiere Wahnsinn."

Ein tolles Buch, trotz aller Einwände.

Das Buch wurde ursprünglich 2014 bei "Century" in London unter gleichem Titel verlegt. Der Herausgeber für Deutschland ist der "Wilhelm Heyne Verlag, im Jahr 2015, in der Übersetzung von Kristof Hahn und Anke Kreutzer. Weitere Verlagsinformationen.

ISBN: 978-3-453-26991-0


Zu beziehen bei Amazon und Lesen.de als hervorragend gebundene Ausgabe und digital bei eBook.de.





Sonntag, 24. Mai 2015

Thilo Bode im Online-Talk

Wie wir heute aus dem Hause "DVA" erfahren, wird der verschobene Termin mit dem Online-Talk von Thilo Bode, zum Thema "TTIP"  am 9. Juni 2015 um 19 Uhr stattfinden.

Den Link und den Ausrichter kann man schon heute finden und sich frühzeitig registrieren:  https://www.litlounge.tv/online-event/157. 

Bode wurde als Geschäftsführer von "Greenpeace" Deutschland bekannt und ist der Gründer der Verbraucherschutzorganistation "Foodwatch".



Die entsprechende Literatur wurde vom DVA-Verlag herausgegeben. Der Titel "TTIP - Die Freihandelslüge" kann über Amazon oder Lesen.de bestellt werden. Wir versuchen das Buch demnächst zu besprechen.

ISBN: 978-3-421-04679-6 



 



Mehr Informationen zu TTIP: 
Walters Blog 
Gegenargumente zu TTIP



Sonntag, 17. Mai 2015

Tanja Kinkel: Wahnsinn, der das Herz zerfrißt

Ohne Adel, Schlösser, eben die schönen und Reichen der damaligen Epochen, geht es bei Tanja Kinkel nun einmal nicht.
Auch in "Wahnsinn, der das Herz zerfrißt" spielen die hohen Herrschaften die zentrale Rolle. Wie bei einem echten "Kinkel" zu erwarten, wurde auch dieser Stoff hervorragend recherchiert, die Charaktere, ihr Leben ihre Zeit werden in ungeheurer Detailfülle dargestellt. Die blumige, teilweise schwülstige Sprache tun ein Übriges, diesen biographischen Roman zu einem weiteren "Märchen für erwachsene Mädchen" zu machen.


Protagonisten sind George Gordon, der spätere 6. Lord Byron, und dessen Halbschwester Augusta, spätere Leigh. Die Kinder wachsen in unterschiedlichen Haushalten auf und lernen sich erst sehr spät kennen.
Ein richtiges Zusammenkommen wird ihnen jedoch erst nach dem Tod von Georges Mutter möglich und schon bald erwächst, trotz der Mutterschaft und Heirat von Augusta, eine echte Liebesaffäre zwischen den Geschwistern.


Der englische Hochadel gerät in Aufruhr...

Das Buch erschien 2008 in einem Doppelband. Der Einzeltitel wurde 1990 vom "Goldmann Verlag" herausgegeben.

ISBN: 978-3-442-13432-8

Zu erhalten bei Amazon und Lesen.de.

Die Homepage von Tanja Kinkel.

Weitere bisher hier rezensierte Bücher der Autorin:
Die Puppenspieler
Unter dem Zwillingsstern
Die Löwin von Aquitanien



Freitag, 15. Mai 2015

Barry Lancet: Tokio Kill

Das ist was der Thriller-Liebhaber sich wünscht: Spannung und Action von der ersten bis zur letzten Seite, hervorragende Charaktere, eine blühende Sprache und als Draufgabe die Beschreibung über das Leben und die Kultur eines, für viele noch exotisch anmutenden Landes, "Japan".
Barry Lancet beweist in seinem Roman "Tokio Kill" seine Liebe zu unterschiedlichen Lebensweisen mit Scharfsinn, Kritik und dem Willen "verstehen zu wollen". Dabei überlässt er es dem Leser, vor dem Hintergrund seine detaillierten Erzählens, diesem "Verstehnwollen" zu folgen, oder einfach die Exotik als Teil des Romanes zu begreifen. Die historischen Begebenheiten können aber leicht dazu anregen, mehr Wissen zu wollen.

Die Handlung, wie immer nur angerissen, um den Lesespaß nicht zu verderben, beginnt eigentlich mit dem Tode des Vaters von Jim Brodie. Er hinterlässt ihm große Anteile an der "Brodie Security", einer Agentur für Privatermittlungen und Personenschutz in Tokio. Jim, verwitwet und nun der alleinerziehe Vater der sechsjährigen Jenny "Yukimo", hat sich in einem spektakulären Fall gegen die "Yakuza" einen Namen gemacht. Jetzt bittet ihn ein alternder Japaner, Akira Miura, um Schutz. Zwei seiner Kameraden, die mit ihm zusammen im besetzten China gewesen waren, seien bei dubiosen Einbrüchen ums Leben gekommen.
Kurz danach wird der Sohn von Miura bestialisch ermordet... Die Geschichte nimmt rasend schnell an Fahrt auf und führt den Leser in die Historie und Gegenwart Asiens, entführt in die USA und weitere herrliche Gegenden, die der Autor kenntnisreich vor Augen führt...

Das Buch ist 2015 beim "Heyne Verlag" erschienen. Die Originalausgabe "Tokyo Kill" wurde von Ulrike Clewing ins Deutsche übersetzt und ist von "Simon & Schuster" verlegt worden. Weitere Verlagsinformationen.

ISBN: 978-3-453-43781-4

Das vorliegende Exemplar ist ein eBook (da es von "Amazon" nur im "Kindle"-Format und zudem nicht als Rezensionsexemplar zu haben ist, kann es hierfür natürlich auch keine Einkaufsempfehlung geben).

Es ist bei eBook.de zu erhalten.

Gedruckte Ausgaben gibt es bei Amazon und Lesen.de.


Mittwoch, 13. Mai 2015

Heinrich Heine: Zur Geschichte der Religion & Philosophie in Deutschland

Wenn ein Poet und genialer Kopf wie Christian Johann Heinrich Heine "Zur Geschichte der Religion & Philosophie in Deutschland" schreibt, muß man sich in ihn und seine Zeit versetzen. Heine war gottesgläubig, die Zeit von vielen Umbrüchen und Restaurationsphasen durchsetzt. Heine saß in Paris und in Deutschland fasste ein neues Gedankengut umsich. Mit erscheinen der "Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant, brach für Heine ein Welt zusammen. Nicht das Heine kirchengläubig gewesen sei, aber "Ich bin also für die protestantische Kirche noch immer parteiisch.", gesteht er und lobt Martin Luther über alles. Zu Kants Thesen meint er: "Schon daß ich jemanden das Dasein Gottes diskutieren sehe, erregt in mir eine so sonderbare Angst, eine so unheimliche Beklemmung, wie ich sie einst in London zu New-Bedlam empfand, als ich, umgeben von lauter Wahnsinnigen, meinen Führer aus den Augen verlor. 'Gott ist alles was da ist', und Zweifel an ihm ist Zweifel an das Leben selbst, es ist der Tod."

Um sich dem Buch nähern zu können, muß man also zwei Dinge zugrunde legen: Die Gottesgläubigkeit des Autors und dessen Nähe zum Protestantismus. Sein hervorragendes Intelekt und sein breiter Kenntnisstand würde sowieso niemand in Zweifel ziehen wollen. So führt seine Erläuterung zur Religion und Philosophie eigentlich nur dazu, daß innerchristliche Diskussionen gegenübergestellt werden, die Religion selbst (siehe oben) kann jedoch nie in Frage gestellt werden. "Denn", so Heine, "das Christentum ist eine Idee, und als solche unzerstörbar und unsterblich, wie jede Idee.", und verfängt sich. Schon hier ist ihm entgegenzuhalten: Eine Idee, die nicht gedacht wird, ist gestorben und Du, lieber Heine, widerlegt.

Lassen wir ihn weiter ausführen: "Was ist aber diese Idee?", fragt er und stellt fest: "Eben weil man diese Idee noch nicht klar begriffen und Äußerlichkeiten für die Hauptsache gehalten hat, gibt es noch keine Geschichte des Christentums. Zwei entgegengesetzte Parteien schreiben die Kirchengeschichte und widersprechen sich beständig...".
Dann führt Heine umfassend die innerkirchlichen Streitereien auf, zu denen er, in einem Zwischenschritt, bemerkt: "Der Kampf gegen den Katholizismus in Deutschland, war nichts anders als ein Krieg, den der Spiritualismus begann, als er einsah, daß er nur den Titel der Herrschaft führte, und nur de jure herrschte, während der Sensualismus, durch hergebrachten Unterschleif, die wirkliche Herrschaft ausübte und de facto herrschte; - die Ablaßkrämer wurden fortgejagt, die hübschen Priesterkonkubinen wurden gegen kalte Eheweiber umgetauscht, die reizenden Madonnenbilder wurden zerbrochen, es entstand hie und da der sinnenfeindlichste Puritanismus."
Dies mag als Einblick in den Gehalt der Diskussionen genügen. Oder es sei hier noch Voltaire zitiert, der sich in seiner Streitschrift "Über die Toleranz", von 1776, schon mit dem Thema befasst hatte: "Gehen wir weiter zurück, so erweist sich die Kirchengeschichte nicht nur als eine Schule der Tugend, sondern auch als eine Schule der Ruchlosigkeit in den Beziehungen der Sekten untereinander."

Bei aller fruchtlosen Disputen, eines ist für Heine und viele andere klar: "Das Christentum - und das ist sein schönstes Verdienst - hat jene brutale germanische Kampflust einigermaßen besänftigt, konnte sie jedoch nicht zerstören, und wenn einst der zähmende Talisman, das Kreuz, zerbricht, dann rasselt wieder empor die Wildheit der alten Kämpfer, die unsinnige Berserkerwut, wovon die nordischen Dichter so viel singen und sagen."
Und Heine beweist seine Erkenntnisfähigkeit durchaus, wenn er gradezu weitsichtig seinen französischen Freunden rät: "Wir aber (die Deutschen - Anm. d. Autors) vergessen nichts. Ihr seht, wenn wir mal Lust bekommen mit Euch anzubinden, so wird es uns nicht an triftigen Gründen fehlen. Jedenfalls rate ich Euch daher auf Eurer Hut zu sein. Es mag in Deutschland vorgehen was da wolle, es mag der Prinz von Kyritz oder der Doktor Wirth zur Herrschaft gelangen, haltet Euch immer gerüstet, bleibt ruhig auf Eurem Posten stehen, das Gewehr im Arm. Ich meine es gut mit Euch, und es hat mich schier erschreckt, als ich jüngst vernahm, Eure Minister beabsichtigen, Frankreich zu entwaffnen -
Da Ihr, trotz Eurer jetzigen Romantik, geborene Klassiker seid, so kennt Ihr den Olymp. Unter den nackten Göttern und Göttinnen, die sich dort bei Nektar und Ambrosia erlustigen, seht Ihr eine Göttin, die, obgleich umgeben von lauter Fröhlichkeit und Kurzweil, dennoch immer einen Panzer trägt und den Helm auf dem Kopf und den Speer in der Hand behält. Es ist die Göttin der Weisheit."

Das Buch ist 1834 erschienen. Es ist als eBook kostenlos bei feedbooks.com zu erhalten!

ISBN: 9783843024891

Das vorliegende Exemplar ist ein eBook (da es von "Amazon" nur im "Kindle"-Format und zudem nicht als Rezensionsexemplar zu haben ist, kann es hierfür natürlich auch keine Einkaufsempfehlung geben).

Es ist bei eBook.de zu erhalten.

Gedruckte Ausgaben gibt es bei Amazon und Lesen.de.

Montag, 11. Mai 2015

Paulina Daschkowa: Die leichten Schritte des Wahnsinns

Das Russland ein äußerst kriminelles Land ist, suggeriert uns so mancher Bericht der über das riesige Reich der bei uns lanciert wird. Nach der Auflösung der Kontrollstrukturen der ehemaligen Sowjetunion, war nichts anderes zu erwarten. Polina Daschowa konfrontiert einen mit dieser Kriminalität in ihrem sehr subtilen und aufschlußreichen Roman "Die leichten Schritte des Wahnsinns".
Der Thriller schwankt betändig zwischen Melancholie, Leichtigkeit und Düsternis. Die zahlreichen Plots, die Schnitte in der Erzählfolge, sind geistreich gesetzt und halten den Leser in Atem. Sehr schön lässt die Autorin viele kulturelle, landschaftliche und alltägliche Begebenheiten ihres Landes in das dialogreiche Spiel ihrer Charaktere einfließen. Die Personen geben Raum sie kennenzulernen, sind aber nie überfrachtet. Die Protagonisten wirken "normal" ohne langweilig zu sein. Die Detailtreue wirkt aufgeräumt, genug um sich in den Kriminalroman hineinversetzen zu können, aber nicht soviel, daß die Erzählung darüber erschlagen würde.

Im Vordergrund steht die Journalistin Lena Poljanskaja mit ihrem "normalen" Umfeld. Den Gegenpart bildet der schizophrene, machthungrige Mörder Wenja Wolkow und seine ihn malupierende Frau, die Ärztin und Psychologin Regina Gradskaja. Die beiden Gruppen treffen in Moskau aufeinander und treten in Konfilikt, als der Bruder der Freundin von Lena vorgeblich Selbstmord begeht.
Die Ereignisse der Gegenwart rühren jedoch aus einer Zeit, die längst vergangen und aus einer Gegend, die weit entfernt von Moskau angesiedelt ist. So trifft das vergangene, auf das heutige Russland und für die handelnden Personen beginnt ein Weg zurück in der eigenen Geschichte...

Das Buch wurde 2001 vom "Aufbau Verlag", Berlin, herausgegeben. Das Original "Nikto ne saplatschet (russisch: 'Никто не заплачет')" wurde 1999 bei "Eskmo-Press", Moskau, verlegt und von Margret Fieseler in Deutsche übertragen. Mehr Verlagsinformationen.

ISBN: 978-3-8412-0289-5

Das Buch ist bei Amazon und Lesen.de zu erhalten oder als eBook bei eBook.de.

Sonntag, 10. Mai 2015

News: Aus den Verlagen

Bastei Lübbe
Sabaa Tahir: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Aus diesem Stoff werden Filme gemacht. "Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken" ist so aufregend, dass Hollywood sich schon die Rechte gesichert hat! Der neue All Ager von ONE lässt einen kaum Luft holen. Es geht um Leben und Tod. In einer Militärakademie werden Elite-Krieger ausgebildet, um ein ganzes Volk zu unterdrücken. Sabaa Tahir berichtete für die Washington Post über die Konflikte im Nahen Osten und verarbeitet ihre Erlebnisse im Buch. Sie schafft eine Welt, die so brutal ist, dass einem der Atem stockt und schenkt Figuren als Hoffnungsträger. Schnell und packend wird aus den Perspektiven von Elias und Laia erzählt, die auf unterschiedlichen Seiten stehen. Doch bald stellt sich heraus, dass beide für dasselbe Ziel kämpfen: Freiheit. Ganz großes Lesekino! (weiter...)


Bastei Lübbe
Metropolis Berlin
Die neue Romanwelt von Bastei Entertainment!

Berlin, 1926: Willkommen in der Welt von "Metropolis Berlin" – Schauplatz der drei Romane "Die Rote Burg" (Krimi), "Champagner, Charleston und Chiffon" (Liebesroman) und "Das Palais Reichenbach" (Familiendrama). Drei unterschiedliche Genres verschmelzen zu einer Romanwelt. Das digitale Format macht`s möglich. Ein Klick im eBook genügt, um ausgewählte Szenen aus der Sicht verschiedener Figuren zu erleben. Der Clou: Dies geschieht über die Romangrenzen hinweg. Im Interview erklären die Autoren Oliver Schütte, Ulrike Bliefert und Josephine Winter, wie sie diese neue Form des Storytellings entwickelt haben und warum sie fasziniert von den Goldenen 20er Jahren sind.


Random House (Heyne Verlag)
Emma Watson über „Die Königin der Schatten“ von Erika Johansen:
"Ich habe eine Woche lang nicht geschlafen, weil ich dieses verdammte Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin geradezu besessen davon."

Mit ihrem Fantasy-Debütroman „Die Königin der Schatten“ konnte Erika Johansen nicht nur Hollywood-Star Emma Watson auf Anhieb überzeugen, auch die internationale Presse und ihre Leser reagierten begeistert. Für das Wall Street Journal ist „Die Königin der Schatten“ das „Highlight dieses Jahres“, Publishers Weekly spricht von einem „absoluten Pageturner“ und USA Today lobt den Roman als „unglaubliches Abenteuer, das einen nicht mehr loslässt“ - Kein Wunder also, dass die Verfilmung des Romans mit Emma Watson in der Hauptrolle bereits in Planung ist. Am 15. Juni 2015 erscheint „Die Königin der Schatten“ im Heyne Verlag auf Deutsch.

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt ...
(weiter...)

Grafit Verlag

Das Publikum von ›Krimi-Couch.de‹  hat ›Kalter Hund‹ von Rainer Wittkamp zum besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres 2014 gekürt.

›Krimi-Couch.de‹ ist die meistgenutzte Informationsplattform für Krimileser. Alljährlich dürfen diese den besten Roman national und international bestimmen. Damit unterscheidet sich der Krimi-Blitz von anderen Preisen, die von Fachjuroren vergeben werden.

Rainer Wittkamp kann sich in diesem Jahr mit Abstand über die meisten Stimmen freuen. ›Kalter Hund‹ ist der zweite Roman des Berliner Autors, der dritte – ›Frettchenland‹ – ist soeben erschienen.

Der Grafit Verlag hat übrigens noch einen zweiten Grund zur Freude: Ebenfalls am Wochenende wurden die ›Friedrich-Glauser-Preise‹ verliehen. In der Sparte ›Kurzkrimi‹ waren gleich zwei Geschichten aus der Anthologie ›Online ins Jenseits‹ nominiert: ›Fanpost‹ von Christiane Geldmacher und ›Killshot-App‹ von Roger M. Fiedler. Christiane Geldmacher war schließlich die strahlende Gewinnerin.
(weiter...)

Random House

Im Newsletter ist zulesen: "seit den Sechzigerjahren ist das 'Hotel Alpha' eine regelrechte Institution in London, was nicht zuletzt an Howard York, dem schillernden Besitzer des Fünf-Sterne-Hauses liegt...
Ein solches Hotel hat viele Zimmer und birgt viele Geheimnisse. Mark Watson blickt in seinem Roman hinter die Kulissen. Außerdem hat er weitere 100 Kurzgeschichten geschaffen, die im Hotel Alpha spielen und den Romankosmos auf wunderbare Art erweitern. Sie finden diese Geschichten auf » hotelalphastories.de.

Neuer Thrillerstoff von Tess Gerritsen: 'Der Schneeleopard', der 11. Fall des Erfolgsduos Rizzoli & Isles, schoß gleich nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Leseprobe und Filmtrailer zum Buch finden Sie auf » tess-gerritsen.de.